Pustertal 2017

Ski-Club Uelzen wanderte eine Woche in Südtirol

„Jetzt geht’s wieder bergauf“ war das Motto der von Petra Schunack organisierten Wanderreise in das sonnenverwöhnte Pustertal. Absolviert wurden knackige Bergtouren und leichte Wanderungen, die von Oswald Huber, einem passionierten südtiroler Bergsteiger geführt wurden.
Ein besonderes Erlebnis war die Wanderung zum Sonnenuntergang auf den Gipfel des Piz da Perez. Frohgemut – trotz eisigen Windes - begann der Aufstieg gegen 16.30 Uhr. Schnell war klar, warum Handschuhe, Mützen und warme Jacken in den Rucksack gehörten. Auf dem Gipfel (2507m) belohnten einmalige Lichtspiele der Sonne mit den Wolken und Felsen die Gipfelstürmer. Als „Glühwürmchen“ mit Stirnlampe sind später alle wieder gesund und stolz im Tal angekommen. Horst Bülow fasste den Rückweg zusammen: "anspruchsvoller, gerölliger und steiler Abstieg, rutschige Wurzeln – eine echte Herausforderung".
Der Höhepunkt war die Umrundung der Felsformationen der Drei Zinnen. Diese zählen wegen ihrer unverwechselbaren Gestalt sowie den schwierigen Nordwandrouten, an denen Alpingeschichte geschrieben wurde, zu den berühmtesten Bergen der Welt. Die Uelzener wanderten auf welligen Kieswegen zügig bergauf und bergab und erfreuten sich an den mystischen Wolken, die die Zinnen umarmten. Die traumhafte Kulisse der umliegenden bizarren Felsen lud sie zum Rasten zwischen Zirben und Latschenkiefern ein, bevor sie dann vom Anblick herrlich blühender Frühsommerwiesen verwöhnt wurden. Hiltrud Sendzik war begeistert: "Die Alpenrose blüht mit ganzer Wucht, die vielfältige Blütenpracht zu dieser Jahreszeit fällt ins Auge".
Mit Humor und Feingefühl vermittelte Oswald den Wanderern in dieser Woche die Liebe und den Respekt zu den Dolomiten und der Großartigkeit der Natur.

Wanderung rund um die drei Zinnen

Image: